Fuxwald
| Ortschaften: | Schwarzenklamm, |
| Burgen: | Burg Weißenkron, Wehrhof Toskesselhof, Turm Wolfszahn, Hohe Halle Merharsborg |
| Gebirge: | Windhag-Berge |
| Flüsse: | Fluhwasser |
| Strassen: | Salgang, Passweg nach Gräflich Greifenklamm |
| Region: | Windhager Berge |
Der alte Fuxwald ist ein großflächiges und urtümliches Waldgebiet, das im Grenzbereich der Baronien Fuxwalden, Gräflich Greifenklamm und Grenzmarken die Vorberge des Windhaggebirges bedeckt. Oftmals ziehen mit dem Beleman Regenwolken oder Nebelschwaden durch die gebeugten Bäume, weshalb bereits der Fux auch als Nebelwald bezeichnet wird. Er wird dadurch von Unkundigen leicht mit dem Nebeltann verwechselt, der jenseits des Salgangs die Gebirgshänge hinauf nach Gräflich Greifenklamm bedeckt.
Seit dem Verschwinden des Barons Jando von Fuxwalden in der Albernischen Separation gilt der unheimliche Fuxwald als berüchtigt und gefährlich.
Haus Schwarzenklamm, das Baronsgeschlecht von Fuxwalden sichert zumindest den Salgang gegen Räuber und wilde Tiere aus den Bergen.
Im Schatten des Waldes war erst nach einigen Dutzend Schritt die kühle Luft zu spüren. Auch das Summen des fliegenden Getiers hatte nachgelassen. Bis auf Vogelrufe und das Rascheln einer Maus im Streu war es hier friedlich ruhig - und doch blieb das Gefühl von Unbehagen im Zwielicht des Waldes nach wie vor greifbar.
Hin und wieder stachen hell Kaskaden von Lichtstrahlen durch das Blätter- und Nadeldach über ihnen und brachten das häufige Moos auf dem Boden zum Leuchten. Der Anteil von Koniferen wie Firunsföhren, Blautannen und Rotfichten schien hier deutlich höher zu sein als im lichten Fortloh bei Zwingfels. Während dort auch mehr Unterwuchs aufkam, schien der Fux recht unduldsam zu sein. Nur bei seltenem Windbruch strebten auf den Lichtungen die Jungbäume dem Praiosschein so schnell entgegen, als wollte der Wald die Wunde umgehend heilen.
(Eindrücke am Rand des Fux, neuzeitlich)