Belarcarrig

Aus AlberniaWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Belarcarrig
Region: Küste und Inseln
Typ: Dorf
Einwohner: 320
Dorfschulzin: Skanjer ni Cullain
Lehen: Junkertum Dragain
Gasthöfe: Gasthaus "Zum roten Drachen", Herberge "Zum besoffenen Fuhrmann"; Schenke "Die nimmersatten Nixen", Schenke "Im schiefen Haus", Schenke "Das letzte Feuer"
Handel: Fisch, Salz, Tuch, Torf, Wolle; Markt
Handwerk: Schuster, Schneider, Töpfer, Bäcker, Schmied, Tischler, Tuchmacher, Küfer, Netzer, Fleischer, Waffenschmied, Bootsbauer
Tempel: Efferd
Schreine: Phex
Truppen: Zwei Büttel, Waffenknechte des Junkers
Befestigung: Palisade
Besonderes: Natürlicher Hafen
In der Nähe:
Lyngwyn
Pfeil-Nord-Grau.png
Belarcarrig
Pfeil-Südwest-Grau.png Pfeil-Süd-Grau.png Pfeil-Südost-Grau.png
Dun Meredin Nordhag Ballimone
Wappen Meredin.png
Verwendung entsprechend der Fan-Richtlinien der
Ulisses Spiele GmbH


Belarcarrig ist der größte Ort des Junkertums Dragain und liegt an der albernischen Steilküste einige Schritt über dem Meer. Die Bewohner leben zum größten Teil vom Fischfang, der Schafzucht, dem Moor und den Durchreisenden.


Vom Land

Belarcarrig, vom Land aus gesehen

Hier, wo die Steilküste der Baronie Westpforte langsam in die für den Norden Albernias typische flache Küste übergeht, liegt der kleine Marktflecken Belarcarrig oberhalb der Steilküste am Meer der sieben Winde.

Die Steilküste bedeutet für die Bewohner einen Schutz vor der rauen See, doch wenn Efferd einen gar schlechten Tag hat und sich die Wellen mit brachialer Gewalt viele Schritt hoch an der Steilküste brechen, dann ist die Zeit gekommen, an der die Einwohner hoffen, dass Efferd sie verschonen möge mit seiner Wut. Gelegentlich kommt es gar vor, dass der Launenhafte sich ein Stück des Landes holt. Wenn dann ein Stück der Steilküste unter lautem Donnern wegbricht hoffen die Menschen, dass es nicht ihre vier Wände oder gar sie selbst sind, die für immer in den kalten Fluten versinken. Und vor den sieben Winden, die hier mal weniger, doch oft eher stärker wehen, kann die Menschen auch die Steilküste nicht schützen. Gerade der Rondrikan im Herbst und im Frühjahr ist gefürchtet, reisst er doch bisweilen ganze Dächer mit sich und peitscht die Wellen über die Steilküste hinweg.

Die Häuser des Ortes sind angesichts der Elemente, die hier aufeinanderprallen, auf soliden Fundamenten aus Feldsteinen errichtet. Die Dächer sind selbst bei den kleineren Katen weit heruntergezogen, um das Haus vor Sturm und Wasser bestmöglich zu schützen. Die Fenster sind eher klein oder nur auf der windabgewandten Landseite zu finden. Über all dem steht der Rauch der Torffeuer, mit denen die meisten Menschen ihre Behausungen heizen, denn Torf ist im Gegensatz zu Holz oder gar Kohle zuhauf verfügbar in der Umgebung.

Vom Dorf führen zwei Wege die Steilküste herunter zum Strand und zu der kleinen Bucht, die als natürlicher Hafen genutzt wird. Hier unten stehen nur wenige Behausungen der Fischer, da die meisten den natürlichen Schutz der Steilküste vor den Launen Efferds für sich zu nutzen wissen. Ein Stück weiter liegt die Landzunge, auf der der Stammsitz des Hauses, Dun Meredin, zu finden ist. In der Umgebung des Dorfes gibt es Dünen und Moor, auf den wenigen Weideflächen dazwischen grasen Schafe und Ziegen, es gibt nur wenig Großvieh.

Die Küstenstraße von Havena nach Nostria führt durch den Ort. Genau in der Mitte quert sie den Marktplatz des Ortes, auf dem zweimal im Monat ein Markt stattfindet. Sie bringt viele Reisende in den Ort.

Viel Aufwand wird gesteckt in den Erhalt des Dorfbrunnens, daneben wird im Sood Regenwasser aufgefangen, das ebenfalls als Trinkwasser genutzt werden kann. Die meisten Häuser gruppieren sich um die Küstenstraße und den Marktplatz des Dorfes, eine Palisade schützt den Ort zum Land hin.

Von den Leuten

Die Bewohner leben zum einen von den Reisenden, die hier Station machen. Daneben verdienen sie ihren Lebensunterhalt als Fischer, Kleinbauern, Torfstecher oder mit der Salzgewinnung.

Der Menschenschlag an der Küste bleibt im Allgemeinen gerne unter sich, doch in Belarcarrig hat man sich an die Durchreisenden gewöhnt und so verstummen nicht alle Gespräche, wenn ein Fremder das Gasthaus betritt. Der Ton ist rauh, aber untereinander durchaus herzlich. Die Menschen hier haben gelernt, dass es sinnvoll ist, eine starke Gemeinschaft zu bilden, um den Unbillen der Natur und der Menschen zu trutzen. Im Dorf hilft man sich und man feiert auch gerne zusammen nach getaner Arbeit, doch wird auch von jedem erwartet, dass er seinen Teil zur Arbeit beiträgt. Trotzdessen, dass man Fremde und Reisende freundlich und entgegenkommend bewirtet und begegnet hält man die Angelegenheiten des Dorfes lieber für sich. So ist das Bild der Dörfler für einen Fremden zwiegespalten - auf der einen Seite freundlich und entgegenkommend, doch sobald es um die Angelegenheiten des Dorfes und der Bewohner geht, verschlossen und vorsichtig.

Mit dieser Art muss man umgehen können - doch Zugezogene, die sich eingliedern und sich bewähren, werden durchaus herzlich aufgenommen wenn man sieht, dass man sich auf sie verlassen kann.

Von den Zwölfen

In Belarcarrig verehrt man die Zwölfgötter, ein besonderer Augenmerk liegt dabei in der Verehrung des Herrn Efferd, dem auch der einzige Tempel am Ort geweiht ist.

Der Efferdtempel

Ziemlich nah an der Steilküste steht der einzige Tempel des Ortes. Er ist Efferd geweiht und wird von allen Bewohnern des Ortes gleichermassen oft besucht. Efferdwin ui Meredin ist der Bewahrer von Wind und Wogen, daneben gibt es noch die alte Niamh ni Cullain und ein Waisenkind, das als einziger Überlebender eines Schiffsunglückes vor der Küste vor kurzem als Novize an den Tempel gegeben wurde. Sie alle wohnen in einem Nebengebäude des Tempels. Daneben helfen alle Dorfbewohner bei den Feierlichkeiten und Götterdiensten, um den Unberechenbaren nicht zu erzürnen und sich seiner Gnade zu versichern.

Der Phexschrein

Direkt am Markt steht der kliene Phexschrein des Dorfes, denn die Einwohner vor einigen Jahrzehnten hier errichtet haben, bescheren ihnen die Reisenden doch manch gutes Geschäft und gute Einnahmen. An der Außenmauer des Schreins sind auch die Gewichte und Maße vermerkt. Der Schrein wird von den Dorfbewohnern reinlich gehalten und regelmäßig neu geschmückt, der Opferstock immer wieder von reisenden Geweihten geleert.

Von Travias Gastlichkeit

Für die Einkehr gibt es ein grösseres Gasthaus und eine kleine Herberge, ausserdem zwei Schenken und ein Badehaus, die einen großen Teil zum Gemeinschaftsgefühl im Ort beitragen und gut besucht sind.

Zum roten Drachen

Das grösste Gasthaus, das direkt am Marktplatz gelegen ist, bietet neben einer guten Küche auch Übernachtungsplätze für Reisende und Gäste an. Das Gasthaus hat einen guten Ruf für gutes Essen und saubere und gepflegte Zimmer, ist allerdings nicht gerade günstig. Dafür bietet dieses Haus ein Heim fern von daheim. Für Reisende mit höheren Ansprüchen an die Übernachtung stehen sechs Doppel- und acht Einzelzimmer bereit, für Gäste mit kleinerem Geldbeutel immer noch die Wahl zwischen einem Lager im Gemeinschaftsschlafraum oder einem Strohsack über dem Stall. In letzterem können Gäste auch Pferde unterstellen, eine kleine Remise bietet gar Platz für Kutschen.

Laut einer Legende soll das Haus früher einmal einem gefürchteten Piraten und Strandräuber gehört haben, der hier inmitten von Belarcarrig gelebt haben soll - das ist zumindest die Geschichte, die die Wirtin Scanjer ni Cullain, die gleichzeitig auch die Dorfschulzin von Belarcarrig ist, gerne den Reisenden abends am Kamin erzählt.

Zum besoffenen Fuhrmann

Die kleine Herberge liegt an der Küstenstraße nahe des firunwärtigen Ortsausganges von Belarcarrig. Die Zimmer sind kleiner und weniger luxuriös, das Essen einfacher und das Bier dünner, aber dafür sind auch die Preise niedriger als im "roten Drachen". Es gibt zwei Doppel- und vier Einzelzimmer, daneben acht Plätze im Gemeinschaftsschlafraum und Strohsäcke auf dem Dach, daneben einen Stall und einen Hof, auf dem Fuhrwerke abgestellt werden können. Der Name der Herberge geht einer Geschichte nach darauf zurück, das einst ein besoffener Fuhrmann die vorher an diesem Ort befindliche Herberge abgebrannt hat, weil er keinen Alkohol mehr bekommen hat. Am nächsten Morgen soll er so leutselig gewesen sein, dass er der Wirtsfamilie einen Haufen Geld für den Neubau der Herberge gab.

Die nimmersatten Nixen

Neben dem großen Schankraum beheimatet diese Schenke auch das Badehaus des Ortes - der Wandschmuck der Baderäumlichkeiten sorgte für den Namen der Schenke, zeigt er doch lustige und feiernde Nixen und andere fröhliche Wesen in Efferds Reich, die scheinbar nicht genug bekommen. Gerüchte besagen, dass der Name auch andere Gründe haben könnte, die mit den Bademägden zu tun haben, aber das ist sicher nur eine Phantasie der Dorfjugend.

Die gepflegte Gaststätte ist gut besucht sowohl von Gästen als auch Einheimischen, speziell an den Badetagen scheint das Gebäude aus allen Nähten zu platzen. Der Wirt, Ardo Mooringer, kam mitsamt seiner Familie vor einigen Jahrzehnten aus dem Kosch hierher. Seine gesellige Art, die gute Küche seiner Frau und das gute selbstgebraute Bier haben ihm mittlerweile einen festen Platz in der Dorfgemeinschaft beschert. So ist es kein Wunder, dass er über die Jahre hinweg zu einem der wohlhabendsten Bewohner des Dorfes geworden ist.

Im schiefen Haus

Die kleine Kascheme am Dorfrand macht ihrem Namen alle Ehre und hat schon oft dazu geführt, dass sich der ein oder andere Gast betrunkener gefühlt hat als er eigentlich war. Sie wird fast ausschließlich von den ärmeren Torfstechern besucht. Das Essen ist einfach, aber reichlich, das Bier dünn, aber billig, der Kachelofen in der Ecke spendet Wärme. Die anderen armen Seelen, denen es genauso dreckig geht wie einem selbst, sind Gesellschaft, in der man sich für nichts schämen muss. In der eigenen kleinen Kate ist es meist klamm, kalt, einsam und dunkel und so wundert es nicht, dass die meisten Torfstecher die Schenke als zweite Heimat ansehen und einen Großteil ihrer bescheidenen Einnahmen hier ausgeben. Die resolute Wirtin, Naena ni Finnbarr, kennt ihre Pappenheimer, gewährt auch mal Zahlungsaufschub, wenn der Ertrag nicht so gut war und dann und wann organisiert sie gar einen Suchtrupp, wenn einer ihrer Stammkunden nicht mehr auftaucht.

Das letzte Feuer

Die Fischerkate unten am Strand mag für viele ein gar wagemutiges Unterfangen sein, doch konnte sich das auf stabilen Pfosten gebaute Haus allen Sturmfluten und Launen Efferds zum Trotz bisher gut halten. Die Fischer von Belarcarrig glauben fest daran, dass der Segen Efferds auf der Schenke liegt und neben dem Efferdtempel ist dies der Ort, wo die meisten von ihnen nach getaner Arbeit zusammen kommen um Geschichten auszutauschen, zu musizieren und Speiss, vor allem aber Trank zu sich zu nehmen. Der Wirt, Enda ui Braoghan, hält seine einfache Gaststätte sauber und hat für die Fischer immer ein offenes Ohr, war er doch früher selbst einer von ihnen. Ein Haiangriff hat ihn vor zehn Götterläufen ein Bein gekostet, danach hat er das Fischerhandwerk an den Nagel gehängt und diese Schenke eröffnet. Das typische "Tock-Tock-Tock" seines Holzbeins ist ein Markenzeichen vom letzten Feuer.

Von Handwerk und Handel

Handwerker in Belarcarrig

Ein Schuster und ein Schneider stellen Kleidung und festes Schuhwerk her, ein Töpfer und ein Tischler sorgen für Hausrat, Möbel und andere Dinge des täglichen Gebrauchs. Der Dorfschmied versteht sich auf einfache Schmiedearbeiten und stellt Werkzeuge und Hufeisen her, ein Bäcker trägt seinen Teil zur Lebensmittelversorgung der Bewohner bei.

Der Küfner und der Netzknüpfer fertigen hauptsächlich für die ansässigen Fischer. Daneben gibt es einen Tuchmacher, der die Wolle der zahlreichen Schafe und den Flachs verarbeitet und sich im Laufe der Jahre einen guten Ruf erarbeitet hat. Mittlerweile beliefert er nicht nur den ortsansäßigen Schneider, sondern hat auch überregionale Kunden.

Der ortsansäßige Fleischer hat neben Schwein, Geflügel und Rind viel Lamm- und Ziegenfleisch im Angebot, daneben versteht er sich auch auf die Zubereitung von Fisch und Meeresfrüchten. Ein alter Waffenschmied hat seine Werkstatt etwas abseits des Marktplatzes und bietet neben der Reparatur auch solide Äxte und andere Hiebwaffen an. Weitere Waffen, insbesondere Schwerter, fertigt er nur als Auftragsarbeiten.

Unten am Strand hat sich gar ein Bootsbauer niedergelassen, der hauptsächlich Ruder- und Segelboote für die Junkerfamilie und die Fischer baut und repariert.

Händler und Handelswaren

Die ortsansäßigen Händler beliefern die Bewohner mit allerlei Dingen des täglichen Bedarfs, seien es Ausrüstung, Krämerwaren oder Lebensmittel. Daneben handeln die wenigen Fernkaufleute mit Fisch aus dem Siebenwindigen Meer, Leinen, Lammfleisch, Meeresfrüchten, Salz, Schafskäse, Torf und Wolltuch.

Zweimal im Monat findet ein Markt statt, auf diesem gibt es neben den Angeboten der örtlichen Handwerker und Händler oft einen Viehhändler und einen Barbier, der hier seine Dienste anbietet.

Persönlichkeiten


Irdischer Kontakt

Diese Seite wird betreut von Meredin.