Cothur

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Cothur
Cothur (Lage)
Region: Winhaller Land
Typ: Dorf
Einwohner: 300
Junker: Halbrin Elevissig
Lehen: Junkertum Fairnhöhe
Gasthöfe: Herberge und Wechselstation "Farnenwink"
Handel: Zollstation
Handwerk: Fischerei, Landwirtschaft
Schreine: Peraine, Travia
Truppen: Waffenknechte (mittlere Ausbildung, Langschwerter und Langbögen), Zoll- und Grenzreiter
Befestigung: Tommel-und-Au-Wacht
Besonderes: die Menhire "De Hyns", die Redseligkeit der hiesigen Bewohner
In der Nähe:
Tommel Tommel Gilliamyn
Pfeil-Nordwest-Blau.png Pfeil-Nord-Blau.png Pfeil-Nordost-Grau.png
Tommel Pfeil-West-Blau.png Cothur Pfeil-Ost-Grau.png Eriadrim
Pfeil-Südwest-Grau.png Pfeil-Süd-Grün.png Pfeil-Südost-Grün.png
Gallimh Farindelwald Farindelwald
Haus Elevissig.png
Angaben von: 1036
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Cothur ist der größte Ort im Junkertum Fairnhöhe im Westen der Baronie Eichenwald. Der beschauliche Ort an der Grenze zur Baronie Fairnhain liegt auf einer Anhöhe, die nach Norden sanft abfallend von der Flussaue der Tommel, im Südosten von der weitläufigen Zwergstrauchheide "Berhyd" (Beerenheide) begrenzt wird.

Die grasbewachsene Anhöhe verläuft weiter nach Südwesten bis hin zu zwei freistehenden, fünf Schritt hoch aufragende Menhiren - einem Portal gleich - mit insgesamt vier Schritt breiten Abstand zwischen den beiden Steingebilden. Keinerlei Verzierung gibt Auskunft über Ihren Zweck, doch vermag dieses natürliche Portal auch keiner Laune Sumus entsprungen zu sein. Die Steine stellen auch die Grenzmarkierung zur Baronie Fairnhain dar, dahinter erstreckt sich die Anhöhe noch über einige Meilen.

Die redseligen Bewohner Cothurs auf die Menhire angesprochen, erfahren geneigte Zuhörer von der Legende "de Hyns" (der Hünen) - eine uralte Fabel über zwei streitsüchtige Steinriesen. Wer hier nicht allzu schnell kehrt macht, wird eine ermüdende Erfahrung mit der Erzählkunst und der Langatmigkeit der hiesigen Bewohner machen. Irgendwann zwischen zahlreichen Erzählungen, kann man aber auch von der Bedeutung des Namens "Cothur", erfahren, welcher in einem alten winhaller Dialekt "Übergang" oder im übertragenen Sinne "Portal" bedeuten soll.

Überhaupt scheinen sich die Dorfbewohner für alte Sagen, mehr noch für Fabeln, zu begeistern. So zeigen sich die zumeist aus Holz erbauten Behausungen zahlreich von illustren Tiergestalten in menschlicher Haltung verziert. Während der geringen Anzahl von Feiertagen werden aufwendig und kunstvoll hergestellte Strohbolde in Tiergestalt und menschliche Kleidung gehüllt und rund ums Dorf aufgestellt.

Wer hier einen vielleicht absonderlichen Glauben in Farindel und ihre Feenwesen vermutet, irrt. Nicht zuletzt durch den Einfluss des nahe gelegenen Fairnhain ist in Cothur der Glaube an Travia (in dieser Region Trabine genannt) und insbesondere an Peraine (und Ehrerbietung gegenüber Sumus Erbe) sehr stark verbreitet. Und so wirkt das Dorf nahezu ausgestorben, wenn annähernd die gesamte Dorfbewohnerschaft am Praiostag nach Gilliamyn zur gemeinsamen Andacht der dortigen Geweihten wandert.

Das zum Teil ungewöhnliche Gebaren wird von den hiesigen Zöllner der Tommel-und-Au-Wacht mittlerweile mit Desinteresse verfolgt. Fleißig werden hier Waren, die über den Fluss oder über Land transportiert werden, begutachtet und Zölle erlassen.