Carrogans Hof

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Carrogans Hof
Region: Seenland
Typ: Weiler
Einwohner: 20
Junker: Enna ui Meredin
Lehen: Junkertum Dragain
Handel: Fleisch, Gemüse, Holz, Korn, Leder, Torf
Handwerk: Schmied, Tischler, Gerber
Befestigung: Befestigter Hof
In der Nähe:
Ballimone Nebelfels
Pfeil-Nordwest-Grün.png Pfeil-Nord-Grün.png
Nordhag Pfeil-West-Grün.png Carrogans Hof
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Ylvidoch
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Carrogans Hof liegt im Hinterland des Junkergutes. Da die Familie Carrogan den namensgebenden Hof schon seit Generationen im Namen wechselnder Herrscher bewirtschaftet, hat sich für die Ansiedlung der Name Carrogans Hof festgesetzt.

Das Umland

Blick auf Carrogans Hof inmitten des Moores

Der Weg zu dem einsam gelegenen Ort führt zwangsläufig durch das Moor, dass die Hofstelle umgibt. Die Eingeweihten kennen neben den zahlreichen kleinen Moorbächen, die mit kleinen Booten befahrbar sind, sichere Pfade und Wege, doch Fremde sind auf den Knüppeldamm angewiesen, wenn sie nicht auf immer im Moor verschwinden wollen. Daher verwundert es nicht, wenn sich nur wenige Reisende hier einfinden - und den Bewohnern ist es auch ganz recht so.

Wenn man den Gerüchten Glauben schenkt, dann finden sich im nahen und fernen Umkreis um den Hof gar finstere Orte im Moor - von Opferplätzen ist die Rede, an denen fremden Göttern oder schlimmerem gehuldigt wird, von Feentoren und verwunschenen Plätzen. Regelmäßig geht Kunde um in den umliegenden Orten, das wieder einmal Reisende im Moor verschwunden seien und der Hof sei gar Unterschlupf für allerlei Gesindel und Mordvolk. Die Bewohner des Hofes schweigen meist dazu.

Das direkte Umland des Hofes ist fester Grund und wird bewirtschaftet. Neben Gemüse wird Getreide angebaut. Auf den trockenen Weideplätzen grast Rindvieh, auch sieht man im Umkreis des Hofes Schweine. Daneben gibt es die obligatorischen Schafe und Ziegen sowie Kleinvieh wie Hühner, Enten, Gänse und Hasen auf dem Hof.

Gen Praios grenzt die Hofstelle an einen Moorsee, der zum Angeln taugt, gen Firun liegt die einzige größere Waldfläche im ganzen Junkergut, die von hier aus bewirtschaftet wird. Im Moor ringsum wird auch hier Torf gestochen - die Bewohner des Hofes haben all übers Jahr viel zu tun. Einzig im Winter kehrt so etwas wie Ruhe ein. Dies ist die Zeit, in der die Bewohner sich um das Feuer gesellen und die Wolle der Schafe verarbeiten oder das Handwerkszeug reparieren. Doch auch dann noch gibt es immer wieder etwas zu tun - und die Kinder haben im Winter Spass, wenn sie mit ihren Kufen über die dann zugefrorenen Moorbäche dahingleiten können.

Der Weiler

Der Weiler umfasst mehrere Gebäude. Das größte davon ist die eigentliche Hofstelle, umringt von Scheunen, Ställen und Schuppen; einer Werkstatt und einem Backhaus. Über die Zeit sind wenige Katen dazugekommen. Ein Überdachter Brunnen bedeutet zwar einige Arbeit, um ihn nutzen zu können, bietet aber Zugriff auf sauberes und gutes Trinkwasser.

Die Hofstelle

Die Hofstelle ist schon seit Generationen Heim der Familie Carrogan, die diesen Hof schon seit vielen Jahrzehnten betreiben. Unter einem Dach wohnen hier Mensch und Tier zusammen. Gut die Hälfte des Gebäudes besteht aus der Diele, zu deren beiden Seiten sich Stallungen für Pferde und Rindvieh finden. Hier findet ein Großteil der bäuerlichen Verrichtungen statt. In einer Kammer an der Stirnseite wohnen Knechte des Hofes, die andere Kammer ist die Sattelkammer, in der Zaumzeug und Geschirr für Ochs und Pferd aufbewahrt werden. Zwischen den beiden Kammern ist das große Tor, durch das man auf die Diele fahren kann. In den beiden Kammern zum Wohnteil hin schlafen in einer die Mägde des Hofes, die andere ist die Milchkammer. Das Dach ist Aufbewahrungsplatz für Heu und Stroh, daneben findet sich abgeteilt hier oben die geräumige Fruchtkammer des Hofes.

Eine Trennwand teilt diesen Bereich des Gebäudes zum Wohnteil hin ab. Direkt hinter der Trennwand, die mit drei Fenstern einen Blick auf die Diele erlaubt, liegt die Wohndiele, die sich über die gesamte Breite des Hauses zieht. Hier wird gekocht, gegessen, gearbeitet und nach getaner Arbeit auch gemeinsam gesessen, um Geschichten zu erzählen und den Tag ausklingen zu lassen. Die Wohndiele hat eine große, offene Feuerstelle mit mächtigem Kaminzug, hier wird gekocht und gebraten. Nebengefache dienen dem Warmhalten oder Erwärmen von Speis und Trank, im Kamin hängen Wurst und Schinken, um im Rauch haltbar gemacht zu werden. Links von der Herdstelle findet sich die Waschküche und die Tür zum Garten, der rechte Teil der Wohndiele wird von einem mächtigen Tisch dominiert.

Hinter der Wohndiele gibt es drei Kammerbereiche. Die beiden äußeren Kammern dienen als Schlafstuben und sind recht schlicht ausgestattet, geheizt werden sie über Ofenplatten und Heizklappen. Die linke der beiden ist die Schlafkammer des Familienoberhauptes und seiner Frau, die rechte die Kammer der ältesten Tochter, ihrem Mann und deren Kinder. Die mittlere Kammer ist die wärmste der drei und dient als gute Stube des Hauses, die jedoch nur selten benutzt wird. Der größte Teil des häuslichen Lebens findet am und um die Herdstelle herum statt.

Schmiede mit Wohnung

Eines der Nebengebäude ist die Werkstatt. Neben einer Schmiedeesse und allerlei Ausstattung und Werkzeug für dieses Handwerk gibt es in einem Nebenraum Ausstattung und Werkzeug für die Holzbearbeitung. Die angrenzende kleine Wohnung wird von einem Schmied und seiner kleinen Familie bewohnt, der neben seinem Handwerk auch auf dem Hof mit anpackt.

Back- und Brauhaus

Das Gebäude dient der Eigenversorgung des Hofes. Hier wird das Brot für den Hof gebacken, außerdem auch das Bier für den Hof gebraut. Eine kleine Destille verwandelt Korn und Obst in Brand für den Eigenbedarf.

Moorkaten

Die kleinen Katen sind Heim für Menschen, die ebenfalls hier auf dem Hof leben und arbeiten. Der Gerber wohnt in einer von ihnen, die alte Morrigu in einer anderen.

Die Leute

Gar seltsames erzählt man sich über die Bewohner des Hofes und ein wenig unheimlich erscheinen sie den meisten. Das aus den Mündern der in Belarcarrig oder Ballimone Ansässigen will fürwahr etwas bedeuten.

Die Hofstelle selbst ist offiziell direkt dem Junker unterstellt, die tatsächliche Aufsicht über das alltägliche Geschehen hat Glarik ui Carrogan, das Oberhaupt der Familie und Herrscher über den Weiler.

Glarik ui Carrogan

Das Sippenoberhaupt der Carroganfamilie ist auch zugleich das faktische Oberhaupt der kleinen Siedlung. Hier, inmitten des Moores, obliegt ihm die Führung des Hofes und der Bewohner desselbigen. Glarik ist ein ziemlich wortkarger Geselle, jähzornig und nachtragend noch dazu. Auf die seinen achtet er und verteidigt sie mit seinem Leben, dafür erwartet er aber auch Gehorsam und Gefolgschaft. Gegenüber Fremden ist er verschlossen und wortkarg, allgemein ist er kein Freund großer Worte, aber er kann zupacken. In den letzten Jahren spürt er allerdings zunehmend das Alter und plagt sich insgeheim schon mit dem Gedanken, wie lange er den Hof noch selber führen kann.

Rhiannon Carrogan

Die Frau von Glarik ist die gute Seele von Carrogans Hof, die für alles und jeden ein offenes Ohr hat, solange sie das Gefühl hat, dass niemand dem Hof und seinen Bewohnern Schaden zufügen will. Sie sorgt dafür, dass regelmäßige Mahlzeiten auf den Tisch kommen und alle satt werden und wenn es Streit gibt ist sie meist diejenige, die schlichtet und dafür sorgt, dass sich die Streithähne wieder vertragen. Nicht immer hat sie es leicht auf dem Hof.

Kendra ni Carrogan

Das älteste Kind von Glarik und Rhiannon lebt seit ihrer Geburt auf dem Hof. Mittlerweile ist sie selber schon in den Vierzigern und beobachtet mit zunehmender Sorge, dass ihr Vater sich beharrlich weigert, auf das Altenteil zu wechseln. Möglicherweise wird eines Tages der Augenblick gekommen sein, an dem der Junker die Entscheidung übernimmt und Kendra hofft darauf, den Hof weiterführen zu können. Bis dahin lebt sie mit ihrer Familie auf dem Hof und übernimmt zunehmend mehr Aufgaben und Entscheidungen. Das Verhältnis zu ihrem Bruder Brendan ist zwiegespalten. Zum einen hat sie ihm immer noch nicht verziehen, dass er damals als Kind von zuhause fortgelaufen ist und sich somit den Aufgaben und Pflichten auf dem Hof entzogen hat, zum anderen beneidet sie ihn bisweilen heimlich für seine Tätigkeit für den Junker.

Die alte Morrigu

Die alte Morrigu lebt schon viele Jahrzehnte auf dem Hof. Früher hat sie auf dem Hof mit angepackt, heute versteht sie sich auf ihre alten Tage auf allerlei Kräuterwerk und sorgt sich um die Zipperlein und Verletzungen der Bewohner. Die Kinder auf dem Hof finden die alte Dame gruselig.


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