Burg Draustein

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Burg Draustein
Region: Abagund
Typ: Große Burg
Lehen: Draustein
Burgherr: Baron von Draustein
Einwohner: 120
Truppen: wenige Ritter, 20 Steinlöwen
Befestigung: massiv befestigte Höhenburg
Tempel: Rondra
Besonderes: uralte Stammburg des Hauses Stepahan, Sturmtempel der göttlichen Leuin vom Draustein, Treffen der Besten
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Burg Draustein ist der ehrwürdige Stammsitz des altvorderen Hauses Stepahan in der gleichnamigen Baronie. Bis heute gilt die trutzige Höhenburg als Sinnbild des Machtanspruchs und der alten ritterlichen Traditionen ihrer Herren, nicht zuletzt geprägt durch das berühmte Treffen der Besten auf dem Lanzenhain am Fuße des Burgbergs sowie durch den außerhalb der Mauern gelegenen Sturmtempel der göttlichen Leuin vom Draustein.

Wappen haus stepahan.png


»Es stirbt sich ruhmreicher durch Feindeshand, als in den Armen der eigenen Kinder!«
(gebräuchliches Sprichwort auf Burg Draustein)


Lage

Wenn man den Großen Fluss von Kyndoch kommend auf einem langsamen Lastensegler stromabwärts in Richtung Havena befährt, erblickt man schon von weitem Burg Draustein. Von ihren hohen Mauern blickt die Burg weithin über das Tal der Draue und die breiten Flussauen jenseits des Stroms bis zu den fernen Höhenzügen der Windhag-Berge.

Persönlichkeiten auf Burg Draustein

siehe Baroniehofhaltung Draustein

Die Burganlage

Seit mehr als 1700 Jahren erhebt sich auf dem sagenumwobenen Draustein, einem schroffen Steinrücken über dem Großen Fluss, die Heimstatt des Hauses Stepahan. Der Draustein selbst ist eine felsige Anhöhe, die auf drei Seiten zerklüftet abfällt und einzig von der Ostseite her einigermaßen leicht erklommen werden kann.

Zahlreiche Steinmetzzeichen und alte Rüstbalkenlöcher zeugen davon, dass die eindrucksvolle Feste im Laufe ihrer bewegten Geschichte mehrfach erweitert, erneuert und umgebaut wurde. Manche der ältesten Steinquader stammen vermutlich noch aus den frühen Tagen des Alten Bosparan. Vieles deutet darauf hin, dass die bosparanischen Siedler den Draustein schon früh als befestigtes Lager und Kultplatz nutzten.

Burg Draustein gliedert sich in eine Haupt- und eine Vorburg, welche von zwölf Türmen beschirmt wird. Unterhalb der südlichen Mauer und nur einen Steinwurf vom Turnierplatz entfernt, mündet die Draue über den tosenden Draufall in den Großen Fluss. Dieses eindrucksvolle Naturschauspiel am Fuße der trutzigen Höhenburg, hat durch seine raue Schönheit schon so manchen Reisenden zum Verweilen eingeladen, verzaubert von der Ursprünglichkeit der alten Feste. Daher ist es auch kaum verwunderlich, dass sich um das uralte Gemäuer beinahe ebenso viele Sagen und Legenden ranken, wie um den nahe gelegenen Gundelwald.

Unterhalb der alten Höhenfeste schmiegt sich das Dorf Draustein (600 EW) an die flacheren Ausläufer des Burgbergs. Ein Großteil seiner Bewohner lebt vom Ackerbau, der Viehzucht und dem Fischfang am Großen Fluss. Nordwestlich der Burg führt ein schmaler Steinweg auf zwölf Mal zwölf aus dem Steilufer herausgeschlagenen Trittstufen hinab zu einer kleinen Felsenbucht, in der die Ruderkähne der einheimischen Fischer vertäut liegen.

Tief unter der Burg befindet sich zudem die alte Grablege des Hauses Stepahan, in der seit Jahrhunderten die Toten des Geschlechts bestattet werden.

"Am Fuße des letzten Torturmgewölbes, hatte man einem der beiden steinernen Torwächter, den Löwenkopf vom Rumpf geschlagen. Schweigend betrat die kleine Schar den Weißen Hof mit der Rotbuche im Zentrum, die so alt wie das Gemäuer selbst wirkte. Stolz und unbeugsam erhob sich auch der Hohe Turm, dessen Gewölbe und Stufen tief in Sumus Leib reichten. Zu ihrer Linken ragte auch der imposante Weiße Turm, in den dunklen Nachthimmel. Hinter dessen starken Mauern waren die kargen Quartiere der Löwenritter, der Saal der Weißen Löwen und die Kanzlei zu finden. Nach dem man schließlich auch das Palatium, dass mehrgeschossige Herrenhaus der Stepahan und den Rondratempel mit seine vier Säulenkapitellen besichtigt hatte, machte man sich schweren Herzens zurück an den Abstieg zum Dorf."
(Eindrücke von der Rückkehr der Stepahan und ihrer Vasallen in die Heimat, Travia 1032)


Der Lanzenhain

Zu Füßen des Burgbergs liegt zudem der Lanzenhain, auf dem alljährlich das Treffen der Besten ausgetragen wird, eines der berühmtesten und ältesten Ritterturniere im ganzen Raulschen Reich.

Der Rondratempel

Auf den vier Säulenkapitellen des Sturmtempels der göttlichen Leuin stehen in verwitterten Imperialen Zeichen die rondrianischen Tugenden Demut, Verantwortung, Ehre und Tapferkeit. Für diesen uralten Ort trägt Schwertschwester Rhona 'Leuenglanz' von Draustein die Verantwortung.



Chronik

1022
Ende Rondra: Im Verlauf des Treffens der Besten, findet auf Burg Draustein die Vermählung zwischen Rahjalyn Herlogan und Annlair Crumold statt.
1034
Lucan Fenwasian lebt zeitweilig auf Burg Draustein, wo er seinen Bruder Bragon Fenwasian als Gesandter bei den Stepahan vertritt.


Quellen

Offizielle Quellen

Am Großen Fluss
S.57 (Regionalbeschreibung)
S.68 (Regionalbeschreibung)
Aventurisches Jahrbuch für das Jahr 1035
S. 127
Das Fürstentum Albernia
Kiesow U., Eching 1991, S.16
Aventurischer Bote
Ausgabe 85, S.17-20

inoffiziell




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